Freiheit und Partizipation sind in Zukunft gefragt

In Rüschlikon hat das Gottlieb Duttweiler Institut GDI ihre neue Studie «Die neuen Freiwilligen – die Zukunft zivilgesellschaftlicher Partizipation» vorgestellt. Diese untersucht, wer sich in Zukunft freiwillig engagiert und welche Rahmenbedingungen notwendig sind für die zukünftige Freiwilligenarbeit. Dazu gehört, dass die Freiwilligen mitdenken und mitbestimmen können. Neue Freiräumen sind notwendig. Auch die heutige Entwicklung in den Dörfern wurde aufgezeigt: «Immer wieder hört man von Dörfern, in denen langsam das Licht ausgeht. Erst schliesst die Poststelle, dann die Beiz und schliesslich die Dorfschule.» heisst es in der Studie.

Die Digitalisierung bietet eine Chance für diese Gemeinden. Denn das Globale lässt sich heute einfach mit dem Lokalen verknüpfen. «Durch digitale Mittel, bis hin zu Meetings in Virtual-Reality-Umgebungen, könnten wir in Zukunft noch viel unabhängiger arbeiten. Dann gehören die 8,2-Stunden im Büro vielleicht tatsächlich eines Tages der Vergangenheit an. Wenn die Trennung zwischen Arbeitsplatz und Wohnort aufgehoben wird, könnte wieder mehr Leben in Randgebiete kommen.» Damit umschreibt die Studie das Ziel von VillageOffice, arbeite, wo du lebst.

In den Städten würden die Quartiere die Rolle der Dörfer übernehmen, hiess es weiter im Rahmen der Präsentation der Studie vom 28. Mai. Auch wurde auf die Chancen hingewiesen, wie die Digitalisierung neue Begegnungsräume schafft.

Die Studie gibt es unter: http://www.gdi.ch/de/think-tank